Liebe Reisende,
„Was kostet die Welt?“, fragen wir gerne. Nun: ein Fahrrad, einen Schlafsack und ein wenig Neugier,
sich in die Wirren und Wunder des Lebens zu stürzen!
Warum reise ich? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Denn ich reise nicht, um zu fotografieren.
Vielleicht reise ich, um mich zu verwurzeln. Ein Widerspruch?
Ich denke, wir haben die Verbindung zu vielen Dingen verloren. Zur Natur, denn spüren wir noch den Gang von
Tag und Nacht, wenn im Büro die Neonsonne scheint? Zum Essen: Wissen wir noch, was wir zu uns nehmen, wenn wir im Supermarkt zur Plastik
greifen? Zu unseren Mitmenschen: Ein durchschnittlicher Deutscher wird, wenn er sechzig ist, zehn Jahre auf einen Fernseher geschaut
haben.
Es ist nun einmal so: Unser Blick auf die Welt bestimmt unseren Platz in ihr – und unser Handeln. Sehen wir die Welt als pure
Materie und uns selbst als biologische Maschinen, die den Gesetzen der Physik unterliegen? Oder als faszinierende Wesen, ausgestattet mit
Geist und Bewusstsein, die Teil eines großen Ganzen sind? Wie ist unser Blick auf die Welt?
So finde ich meine Antwort. Ich reise, um wieder zu staunen. Ich reise, um sprachlos zu sein. Ich
reise, um einzutauchen in das große Wunder des Lebens.
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit meinen Reisegeschichten –
Film- und Fotoshows mit Gänsehaut.
Herzlichst,
Ihr
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