Der regionale Naturpark Luberon zeichnet sich durch außergewöhnliche Landschaften, Felsen und vor allem gut erhaltene Fossilien aus. Deshalb wurde das geologische Erbe unter Schutz gestellt, das Naturschutzgebiet als geschützter Raum festgelegt, die Öffentlichkeit sensibilisiert, Maßnahmen zur Erhaltung unternommen und ein geologisches Forschungsgebiet eingerichtet. Der Naturpark Luberon wurde als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet. Der UNESCO Global Geopark bezeugt die große internationale geologische Bedeutung eines Territoriums. Der regionale Naturpark Luberon und die Gemeinden des Südhangs des Lure-Gebirges sind Teil des Biosphärenreservates Luberon-Lure. Petit - Grand Luberon - Forêt des Cèdres - Monts de Vaucluse Durch die Combe de Lourmarin werden die Berge des Luberon in den kleinen Luberon (Petit Luberon) und den großen Luberon (Grand Luberon) geteilt. Der Petit und der Grand Luberon sind großflächig bewaldet. Der Wald besteht aus vielen Atlaszedern, Eichen und Garrigue. Die freien Felder werden landwirtschaftlich genutzt. Naturliebhaber freuen sich über seltene Pflanzen und Tiere. Der höchste Berg des Grand Luberon ist der Mourre Nègre mit 1125 Meter während der höchste Berg des Petit Luberon Mourre de Cairas nur 727 Meter hoch ist. Im Petit Luberon und Grand Luberon leben viele Wildschweine. https://www.leos-ferienwelt.de/provence_84_gigondas-vacqueyras.htm https://www.leos-ferienwelt.de/provence_84_saignon.htm https://www.leos-ferienwelt.de/provence_84_venasque.htm https://www.leos-ferienwelt.de/provence_dentelles_de_montmirail.htm https://www.leos-ferienwelt.de/provence_oppede_le_vieux.htm https://www.leos-ferienwelt.de/provence_84_gordes_bories.htm 1. Ménerbes Dieses Dorf im Luberon hat seinen Ruhm Peter Mayle zu verdanken. Die facettenreichen Geschichten des Engländers brachten viele Ausländer auf die Idee, in der Gegend rund um Ménerbes eine bastide oder ein mas zu kaufen. Dennoch konnte der Ort seinen charakteristischen, südfranzösischen Charme bewahren, und noch immer wohnen hier auch viele Provenzalen. Freut euch auf eine lebendige Atmosphäre, schöne Geschäfte und sehr fotogene Häuser und Gassen! 4. Venasque Nördlich von Gordes stoßt ihr auf das etwas ruhigere Venasque. Wie viele andere hochgelegene Dörfer der Provence war auch dieser Ort eine fast uneinnehmbare Festung. Gut zu erkennen an den steilen Felswänden der Hochebene, auf der das Dorf errichtet wurde. Ihr könnt hier herrlich durch die romantischen Gassen bummeln und dabei einen Blick in die kleine romanische Kirche werfen. Danach solltet ihr euch ein Glas Wein gönnen und die Aussicht auf den Mont-Ventoux und die Nesque-Schlucht in der Ferne genießen. 5. Oppède-le-Vieux Ein monumentaler Ort, der nur zu Fuß besucht werden kann. Das Auto muss unten stehen bleiben! Doch der Spaziergang durch einen wunderschönen Garten bis zum Dorf ist an sich ein Erlebnis. Unterwegs hört ihr die Zikaden singen – provenzalischer geht es kaum! Im prachtvollen, altehrwürdigen Oppède-le-Vieux angekommen, erwarten euch die Überreste einer mittelalterlichen Burg, historische Waschplätze und eine kleine Kirche. 6. Lacoste Auch beim Anblick von Lacoste möchte man direkt umziehen. Diese schönen autofreien Gassen und Häuser aus Naturstein! Doch hier ein Haus zu kaufen ist nahezu unmöglich, denn ein Großteil des Orts gehört dem Modeschöpfer Pierre Cardin. Er versuchte Lacoste zu retten, als hier nur noch 9 Menschen wohnten. Auf dem höchsten Punkt des Dorfes stehen die Überreste einer Burg aus dem 18. Jh., die dem Marquis de Sade gehörte (ab und zu für Besucher geöffnet). Von hier oben habt ihr eine atemberaubende Aussicht auf den Luberon und den Nachbarort Bonnieux. Where a river is born The village of Fontaine de Vaucluse is squeezed into the sharp end of a narrow valley and takes its name from the beautiful and mysterious spring feeding the river Sorgue. This spring comes from deep underground - nobody knows how deep. In the 50s, Jacques Yves Cousteau came with a submersible to explore the depths but did not find the bottom. Since then a probe has made it to a sandy bed at a depth of 308 metres (1010 ft) but the spring itself comes from somewhere even deeper. It is said that all the rainwater from the Luberon and other surrounding mountains comes out of this one source, making a catchment area of 1100 square km (425 sq. miles). For most of the year all you can see is a deep blue pool of water at the bottom of towering cliffs. But during spring or very heavy rainfall it lives up to its name, with water gushing out at 200m3 (52,000 gallons) every second - this is one of the largest springs in the world. THE SORGUE RIVER This extraordinary phenomenon forms the crystal-clear Sorgue river, which soon turns a startling emerald, and it's this vivid hue that dominates the town of Fontaine de Vaucluse. The spring and the beautiful Sorgue river have made the Fontaine de Vaucluse a tourist trap, and souvenir stalls line the walk up to the source (although it must be said that if you are after souvenirs, they are quite good). Go early morning, late afternoon, or simply out of season if you want to avoid the crowds Antiques capital and Venice of Provence More town than village, with tall plane trees and green streams, L'Isle-sur-la-Sorgue is 'the island on the Sorgue' a few kilometres from the river's source at Fontaine de Vaucluse. Where the Sorgue splits into two streams, L'Isle-sur-la-Sorgue sprang up. Over the last 40 years L'Isle-sur-la-Sorgue has become famous as the antiques capital of Provence, indeed of France, if you don't count Paris. There are many permanent antique shops, art galleries and interior décor shops here, grouped in several 'villages'. https://www.theluberon.com/villages/maubec/ https://www.theluberon.com/villages/oppede-le-vieux/ https://www.theluberon.com/villages/saignon/

10. Tag: Durch tiefen Schluchten auf den Kleinen Luberon (Tageswanderung)

Hinter der Kirche von Oppède Le Vieux geht es in das fast schon alpin anmutende Vallon de Combrès. Der Pfad verläuft anfangs in einem ausgetrockneten Bachlauf, links und rechts wachsen Wolfsmilchgewächse und Zedern. Über steile Stufen und schroffe Felsen erreichen wir den Kamm des Petite Luberon. Die Ausblicke während des ganzen Tages – auf die Hochebene der Vaucluse bis hin zum 1.912 m hohen Kalkgipfel des Mont Ventoux – sind atemberaubend!

10. Tag: Durch tiefe Schluchten auf den Kleinen Luberon (Tageswanderung)

Hinter der Kirche geht es in das fast schon alpin anmutende Vallon de Combrès. Anfangs in einem ausgetrockneten Bachlauf, bald über steile Stufen und schroffe Felsen steigen Sie auf den Kamm des Petite Luberon. Die Ausblicke während des ganzen Tages – auf die Hochebene der Vaucluse und das mächtige Massiv des Mont Ventoux – sind atemberaubend!

Unterkunft: Chambre d'hôtes Belle de Nuit

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen im Le Petit Café

9. Tag: Lebenslust und weite Blicke

Buoux > Oppède Le Vieux | Strecke: 28 km; + 420 m/- 600 m

Am Nordhang des Luberon radeln Sie gen Westen. Ein Bilderbuchstädtchen folgt dem anderen: Bonnieux, Ménerbes und Lacoste, die Fluchtburg des großen Lüstlings Marquis de Sade. Am Abend erreichen Sie Oppède Le Vieux: Vor langer Zeit verlassen, richtete sich im Zweiten Weltkrieg die Frau des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry hier ein, später kamen Pariser Kunststudenten und Intellektuelle. Zwei Nächte wohnen Sie in diesem sagenhaften Ensemble aus engen Gassen, bröckelnden Torbögen und überwucherten Mauern.

Unterkunft: Chambre d'hôtes Belle de Nuit

Verpflegung: Frühstück, Mittag im Café du Progrès, Abendessen im Belle de Nuit

Schon die Lage gibt Rätsel auf: So dicht wie kein anderer Ort an der Bergkette gelegen, öffnet sich das Dorf nach Norden, dem eisigen Mistral entgegen. Im Rücken nur noch Wildnis.

Heute dürfen Sie faulenzen, träumen und genießen – es ist der perfekte Ort dafür! Doch auch die Berge rufen: Denn am Hotel beginnt eine grandiose Rundwanderung durch die fast schon alpin anmutenden Felsnadeln der Dentelles de Montmirail. Die Ausblicke während des ganzen Tages – vom Mont Ventoux im Osten bis zum fernen Massif Central im Westen – sind atemberaubend! Den Abend beschließen Sie gebührend im Restaurant von Sternekoch Laurent Deconinck.

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen im L'Oustalet (* Michelin)

11. Tag: Im Land des Lichtes

Oppède Le Vieux > Gordes | Strecke: 21 km; + 320 m / - 380 m

Wir verlassen Oppède gen Norden und nehmen – gleichsam den Kreis unserer Reise schließend – Kurs auf die Vaucluse-Berge. Über Wiesen und Felder, von Oliven- und Mandelbäumen gesäumt, windet sich die Straße nach Gordes, dem wohl schönsten Dörfchen Frankreichs! Hoch auf einem Felsen thront dieses Steingewirr aus Terrassen, Burgen und Kirchen. Wir wandeln, wir gucken, wir verlieren uns in einem Labyrinth aus Gassen und Treppen. Dann verlassen wir Gordes: In ausreichender Entfernung zu Touristenbussen und Nobelunterkünften liegt die herrliche Auberge de Carcarille – ein kleiner, restaurierter Mas mit elf Zimmern, großem Pool und überirdischer Küche.

Unterkunft: Auberge de Carcarille

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in der Auberge de Carcarille (Empfehlung Michelin)

Wir halten uns gen Norden, besuchen Goult und Saint-Pantaléon, dann windet sich die Straße von Olivenbäumen gesäumt nach Gordes, dem wohl schönsten Dorf Frankreichs. Wir wandeln, schauen, verlieren uns in diesem Steingewirr aus Kirchen, Burgen und Terrassen. Am Standrand steht Ihr Hotel: die herrliche Auberge de Carcarille – ein restauriertes Landhaus mit elf Zimmern, großem Pool und überirdischer Küche.

Unterkunft: Hotel Carcarille

Verpflegung: Frühstück, Mittag im Bistrot des Roques (Empfehlung Michelin), Abendessen im Le C

Unterkunft: Hôtel Carcarille

Verpflegung: Frühstück, Mittag in Roussillon, Abendessen im L'Outsider

2. Tag: Entlang der Weinstraße nach Mazan

Gigondas > Mazan | Strecke: 30 km; + 150 m / - 300 m

Wer möchte, spannt aus, planscht im Pool oder besucht eine der vielen Probierstuben des Ortes. Sie können aber auch mit André wandern gehen: zu den bizarren, weißen Felsnadeln der Dentelles de Montmirail, die direkt hinter dem Hotel in den Himmel ragen.

Sie verlassen Roussillon gen Süden. Pinienwälder bestimmen die Landschaft, dazwischen bieten verwaiste Ockerbrüche immer wieder herrliche Fotomotive. Am Nachmittag erreichen Sie den geschwungenen Bergzug des Luberon. Die UNESCO hat ihn zum Biosphärenreservat der Menschheit erklärt: tiefe Schluchten, alte Kirchen, stille Felsdörfer – nichts für eilige Touristen. Hier liegt – gewissermaßen am Ende der Welt und auf den letzten Metern nur über einen Feldweg zu erreichen – die Auberge de Seguins, unser Heim für die kommenden zwei Nächte. Quellwasser speist den großen, hauseigenen Pool. Die Küche ist gut und frisch und regional.

8. Tag: Die stille Bergwelt des Vallon de l'Aiguebrun (Tageswanderung)

In spektakulärer Abgeschiedenheit liegt die Herberge unter einer steilen Felswand. Ein Bad im Pool, ein üppiges Frühstück, dann erkunden wir die wildromantische Natur- und Kulturlandschaft des Luberon: Es geht entlang des Baches Aiguebrun, über den Weiler Sivergues und die Höhlenhäuser von Cantarelle zu der hoch auf einem Felsschiff gelegenen Festungsanlage des Fort de Buoux. Schon in keltoligurischer Zeit wusste man die Vorzüge des Platzes zu schätzen, und so schufen die Menschen des Mittelalters hoch über grandioser Landschaft eine kleine Stadt. Bastei und Kirche, Wälle und Schutzgräben, ein Dorf und sein Rathaus und schließlich die eigentliche Burg sind als Ruinen noch geblieben.

6. Tag: Die stille Bergwelt des Vallon de l'Aiguebrun (Tageswanderung)

In spektakulärer Abgeschiedenheit liegt Ihre Herberge unter einer steilen Felswand, Quellwasser speist den riesigen Pool. Wer möchte, spannt aus, verschläft den Tag, liest heute nur ein Buch. Sie können aber auch auf Entdeckungsreise gehen: Entlang des Baches Aiguebrun führt der Weg über den Weiler Sivergues und die Höhlenhäuser von Cantarelle zu der hoch auf einem Felsen hockenden Festungsanlage des Fort de Buoux. Im Zuge der Religionskriege zerstört und aufgegeben, sind die Ruinen heute ein Ort melancholischer Schönheit in überwältigender Landschaft. Ein Kracher von einem Tag!

Unterkunft: Auberge de Seguins

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in der Auberge