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André Schumacher

Provence – eine Radreise für Gourmets

Wer hier geboren wurde, ist verloren.
Nichts anderes gefällt einem mehr.
Paul Cézanne

Es gibt wohl keine schönere Art der Fortbewegung als im Spätsommer mit dem Fahrrad durch die Provence zu reisen. Ihre Mischung aus mediterranen Landschaften, sensationeller Küche und verwundenen, nahezu autofreien Straßen ist einmalig in Europa.

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Was erwartet Sie

Im September 2019 führt der Reisejournalist André Schumacher eine Radtour für Genießer durch die Berge des Luberon, die Weinfelder der Vaucluse und die kulinarischen Freuden der Provence.

Die Etappen sind bewusst kurz gehalten, ambitionierte Radfahrer mögen gar schmunzeln. Doch das lässt Raum für die grandiosen Landschaften und uralte, verschachtelte Städtchen, für Michelin-Sterne und Gault-Millau-Hauben, für Fotostopps und Wanderungen, für den Besuch antiker Ockerbrüche und provenzalischer Märkte. Unterschätzen sollte man die Tour trotzdem nicht: Es geht stets munter auf und ab, auf schmalen, kurvenreichen Straßen durch alte Korkeichenwälder und duftende Lavendelfelder – bis zum nächsten Gaumenschmaus.

Highlights & Fakten

Termine & Preise:
27.08. – 07.09.2019 | 3.290 Euro alles inklusive | NUR NOCH WENIGE PLÄTZE
10.09. – 21.09.2019 | 3.290 Euro alles inklusive

Exklusive Kleinstgruppe: 5 – 7 Gäste
Reisedauer: 12 Tage
Schwierigkeitsgrad: leicht – mittel

Highlights:
    • durchweg preisgekrönte Küche, Gault-Millau-Hauben und Michelin-Sterne
    • traumhafte Landhotels, edle Schlösser und urige Herbergen
    • Begegnungen mit Aussteigern, Winzern und Spitzenköchen
    • fotografische Streifzüge durch einige der schönsten Dörfer Frankreichs
    • zwei Ganztageswanderungen in der geschützten Bergwelt des Luberon
    • Ihr Reiseleiter ist der Fotograf und Reisejournalist André Schumacher

Bildergalerie Provence

Reiseverlauf

1. Tag: In den Hängen der Rhône

Individuelle Anreise nach Avignon (bis ca. 14:00 Uhr). Sie werden von Ihrem Reiseleiter am TGV-Bahnhof empfangen und fahren gemeinsam nach Gigondas, einem Felsdorf, das von nichts anderem lebt, als Trauben. Seine tief dunkelroten Weine gehören zu den berühmtesten des Rhône-Gebietes! Unter mächtigen Kalksteinwänden liegt Ihr Hotel: seit drei Generationen im Familienbesitz, Kaminzimmer, Swimmingpool, herausragende Küche!

Unterkunft: Hôtel Les Florets

Verpflegung: Abendessen im Hôtel Les Florets (** Gault-Millau)

2. Tag: Den Mont Ventoux immer im Blick

Gigondas > Mazan | Strecke: 30 km; + 150 m / - 300 m

Wer möchte, besucht die vielen Weinstuben des Ortes. Auf alle anderen wartet eine atemberaubende Wanderung zu den Dentelles de Montmirail. Danach radeln Sie durch Weinfelder und malerische Dörfer nach Mazan. In der gemütlichen Altstadt finden sich schmucke Bürgerhäuser und ein stattliches Schloss aus dem 18. Jahrhundert, das einst der berühmten Familie de Sade gehörte – Ihr Quartier für die Nacht.

Unterkunft: Le Château de Mazan

Verpflegung: Frühstück, Weinverkostung, Abendessen im Le Château de Mazan (Empfehlung Michelin)

3. Tag: Durch die großartigste Schlucht des Vaucluseplateaus

Mazan > Monieux | Strecke: 34 km; + 1.030 m / - 420 m

Schon der Dichter Mistral rühmte die Gorges de la Nesque mit ihren 400 m hohen Felswänden. Auf einer spektakulären Panoramastraße mit unzähligen Aussichtspunkten schrauben Sie sich in den Himmel und erreichen schließlich das kleine Dorf Monieux. Übernachtung auf einem herrlich untouristischen Bauernhof mit 2.000 Schafen. Die Küche: rustikal provenzalisch. Die Zutaten: sämtlichst aus dem heimischen Garten.

Unterkunft: Ferme Le Viguier

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen im Ferme Le Viguier

4. Tag: Die Farbenpracht des Colorado Provençal

Monieux > Rustrel | Strecke: 40 km; + 510 m / - 820 m

Auf verwundenen Wegen radeln Sie über die Hochebene der Vaucluse und sausen am Ende fast tausend Höhenmeter hinab nach Rustrel. Mensch und Erosion haben hier eine bizarre Landschaft aus Felsnadeln und Erdpyramiden geschaffen. Je nach dem Grad der Oxidation reicht ihr Farbspektrum von grellem Safran und feurigem Karmesin bis hin zu strahlendem Violett – ein Traum für jeden Fotografen! Am Abend besuchen Sie Thomas Gallardo, der schon im Negresco in Nizza gekocht hat. Auf dem großväterlichen Anwesen begeistert er mit jahreszeitlicher, regionaler und moderner Küche.

Unterkunft: Maison d'hôtes La Forge

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen im La Table de Pablo (** Gault-Millau)

5. Tag: Durch Weinfelder und Ockerbrüche

Rustrel > Roussillon | Strecke: 25 km; + 310 m / - 360 m

Vor Ihnen liegt die wellige Landschaft des Luberon: vereinzelte Dörfer, Weinfelder, und immer wieder ragen rotglühende Felsen aus dem satten Grün der Pinien. Schon die Römer bauten hier Pigmente ab, und gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Roussillon zur Welthauptstadt des Ockers. Mehrmals lassen wir deshalb die Räder stehen: besuchen die versteckten Ockerklippen von Bruyères und die gigantische Mine von Bruoux mit ihren 15 m hohen Stollen. Am Abend flanieren Sie durch die verwinkelten Gassen Roussillons, eines der schönsten Dörfer Frankreichs!

Unterkunft: La Commedia dell Arte

Verpflegung: Frühstück, Mittag, Abendessen im Le P'tit Gourmand (Zertifikat für Exzellenz)

6. Tag: Der Eremit und seine Märchenwelt

Heute dürfen Sie faulenzen, träumen und genießen – es ist der perfekte Ort dafür! Sie können aber auch auf Entdeckungsreise gehen: Unweit der Unterkunft lebt Jean in einem Ockerbruch aus Römerzeiten. Mit etwas Glück – kein Aussteiger plant so weit im Voraus – führt er Sie durch seine Zauberwelt. Man kann hier meditieren, malen, fotografieren oder einfach staunen, mit welcher Wucht die Sonne diesen Fels zum Glühen bringt. Den Abend beschließen Sie gebührend: mit einem Michelin-Stern in Lloyd Tropeano's "Le Bistrot de Lagarde".

Unterkunft: La Commedia dell Arte

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen im Le Bistrot de Lagarde (* Michelin)

7. Tag: In die Einsamkeit des Luberon

Roussillon > Buoux | Strecke: 32 km; + 610 m / - 470 m

Sie verlassen Roussillon gen Süden, radeln durch Pinienwälder und Lavendelfelder. Am Nachmittag erreichen Sie den geschwungenen Bergzug des Luberon. Die UNESCO hat ihn zur Biosphäre der Menschheit erklärt: tiefe Schluchten, alte Kirchen, stille Felsdörfer – nichts für eilige Touristen. Hier liegt, gewissermaßen am Ende der Welt und auf den letzten Metern nur über einen Feldweg zu erreichen, Ihr Heim für die kommenden zwei Nächte.

Unterkunft: Auberge de Seguins

Verpflegung: Frühstück, Mittag im l'Arôme (Empfehlung Michelin), Abendessen in der Auberge de Seguins

8. Tag: Die stille Bergwelt des Vallon de l'Aiguebrun (Tageswanderung)

In spektakulärer Abgeschiedenheit liegt Ihre Herberge unter einer steilen Felswand, Quellwasser speist den riesigen Pool. Nach einem üppigen Frühstück wandern Sie entlang des Baches Aiguebrun über den Weiler Sivergues und die Höhlenhäuser von Cantarelle zu der hoch auf einem Felsen hockenden Festungsanlage des Fort de Buoux – ein Ort von melancholischer Schönheit in überwältigender Landschaft.

Unterkunft: Auberge de Seguins

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in der Auberge de Seguins

9. Tag: Lebenslust und weite Blicke

Buoux > Oppède Le Vieux | Strecke: 28 km; + 420 m / - 600 m

Am Nordhang des Luberon radeln Sie gen Westen. Ein Bilderbuchstädtchen folgt dem anderen: Bonnieux, Ménerbes und Lacoste, die Fluchtburg des großen Lüstlings Marquis de Sade. Am Abend erreichen Sie Oppède Le Vieux: Vor langer Zeit verlassen, richtete sich im Zweiten Weltkrieg die Frau des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry hier ein, später kamen Pariser Kunststudenten und Intellektuelle. Zwei Nächte wohnen Sie in diesem sagenhaften Ensemble aus engen Gassen, bröckelnden Torbögen und überwucherten Mauern.

Unterkunft: Chambre d'hôtes Belle de Nuit

Verpflegung: Frühstück, Mittag im Le Café Véranda (Empfehlung Michelin), Abendessen im Belle de Nuit

10. Tag: Durch tiefe Schluchten auf den Kleinen Luberon (Tageswanderung)

Hinter der Kirche geht es in das fast schon alpin anmutende Vallon de Combrès. Anfangs in einem ausgetrockneten Bachlauf, bald über steile Stufen und schroffe Felsen steigen Sie auf den Kamm des Petite Luberon. Die Ausblicke während des ganzen Tages – auf die Hochebene der Vaucluse und das mächtige Massiv des Mont Ventoux – sind atemberaubend!

Unterkunft: Chambre d'hôtes Belle de Nuit

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen im Le Petit Café

11. Tag: Im Land des Lichts

Oppède Le Vieux > Gordes | Strecke: 24 km; + 320 m / - 380 m

Von Olivenbäumen gesäumt windet sich die Straße nach Gordes, dem wohl schönsten Dorf Frankreichs! Sie wandeln, gucken, verlieren sich in diesem Steingewirr aus Kirchen, Burgen und Terrassen. Dann verlassen Sie Gordes: In ausreichender Entfernung zu Nobelunterkünften und Touristen liegt die herrliche Auberge de Carcarille – ein restauriertes Landhaus mit elf Zimmern, großem Pool und überirdischer Küche.

Unterkunft: Auberge de Carcarille

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in der Auberge de Carcarille (Empfehlung Michelin)

12. Tag: Heimreise

Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum TGV-Bahnhof von Avignon, wo Ihre individuelle Rückfahrt (ab ca. 12:00 Uhr) startet.

Verpflegung: Frühstück


Tour 2019

NUR NOCH WENIGE PLÄTZE

Termin: 27.08. – 07.09.2019
Preis pro Person im Zweibettzimmer: 3.290 Euro alles inklusive

Am ersten Abend erhalten Sie ein exzellentes, auf Ihre Maße abgestimmtes Trekkingrad samt Satteltaschen. Möchten Sie Ihr eigenes Rad mitbringen, vermindert sich der Reisepreis um 200 Euro. Finden Sie sich in dem Fall bitte am Nachmittag des ersten Reisetages im Hôtel Les Florets ein.

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Tour 2019 Zusatzreise

Termin: 10.09. – 21.09.2019
Preis pro Person im Zweibettzimmer: 3.290 Euro alles inklusive

Am ersten Abend erhalten Sie ein exzellentes, auf Ihre Maße abgestimmtes Trekkingrad samt Satteltaschen. Möchten Sie Ihr eigenes Rad mitbringen, vermindert sich der Reisepreis um 200 Euro. Finden Sie sich in dem Fall bitte am Nachmittag des ersten Reisetages im Hôtel Les Florets ein.

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Anfragen und Wünsche

Bei der Auswahl passender Schwierigkeitsgrade und Reisearten berate ich Sie gerne persönlich unter +49 (0)151 5921 5181 oder per E-Mail:

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